Kirchenvorstandswahlen

Kirchenvorstand

Die Kirchenvorstände verwalten und vertreten das Vermögen in der Kirchengemeinde. Diese Verwaltung bestimmt sich im Rahmen des verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltungsrechts der Kirchen, im Wesentlichen nach dem Codex Iuris Canonici (CIC) und dem Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens vom 24. Juli 1924 – Vermögensverwaltungsgesetz (VVG).

Das Vermögensverwaltungsgesetz regelt nicht nur die Vermögensverwaltung als Aufgabe des Kirchenvorstandes, sondern auch dessen Zusammensetzung und das damit verbundene Wahlrecht. Die Ausgestaltung der Umsetzung von u.a. Organisation der Kirchengemeinde, Vermögensverwaltung und der Wahl, ist durch § 21 des Vermögensverwaltungsgesetzes geregelt und spiegelt sich für unser Bistum in der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbänden des Bistums Aachen und die Wahlordnung für die Wahl der Kirchenvorstände im Bistum Aachen wieder.

Der Kirchenvorstand ist also nach den oben genannten gesetzlichen Regelungen das vermögensverwaltende Organ der Kirchengemeinde. Er besteht aus dem Pfarrer und gewählten Laien der Kirchengemeinde. Er trifft eigenverantwortlich Entscheidungen beispielsweise über finanzielle Ausgaben, Bauvorhaben, Immobilienverwaltung, die Einstellung von Mitarbeitern aller Einrichtungen, Angelegenheiten des Friedhofs, Vermögensanlagen oder die Beauftragung von Anwälten oder Handwerkern. Er schafft die Voraussetzungen für das caritative und pastorale Engagement der Kirche.

Wenn Sie die Zeit haben, es Ihnen Freude macht sich mit konkreten Verwaltungsaufgaben in der Kirchengemeinde zu beschäftigen und Sie sogar ein wenig Fachwissen mitbringen, dann sind Sie die richtige Kandidatin, der richtige Kandidat für Ihre Kirchengemeinde!

 

Kirchenvorstandswahlen 6./7. November 2021

Vordrucke und Formulare:

 

Wahlordnung (PDF)

Ablaufplan (PDF)