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Die Situation in der Erzdiözese Köln zur PGR - Wahl 2017

Die Pfarrgemeinderatswahl im November 2017 beendet in unserem Erzbistum die zweite Amtszeit der Pfarrgemeinderäte auf Seelsorgebereichsebene und an den meisten Orten die Erstellung und in Kraftsetzung eines Pastoralkonzeptes, das es nun in der neuen Amtszeit in aktives Handeln umzusetzen gilt.
Zudem haben wir in der Zwischenzeit im September 2014 mit Rainer Maria Kardinal Woelki einen neuen Erzbischof für unser Erzbistum Köln erhalten. Kardinal Woelki hat in den letzten zwei Jahren schon einiges Neues angestoßen und im Engagement der Pfarrgemeinderäte bewegt. In diesem Zusammenhang ist natürlich insbesondere an sein Engagement für die Flüchtlinge und die Aktion „neue Nachbarn“ zu denken, die in den Gemeinden, vielfach unterstützt durch die Pfarrgemeinderäte, eine Welle der Hilfsbereitschaft und das Engagement vieler getaufter und gefirmter Katholikinnen und Katholiken ausgelöst hat.
Auch ist der Erzbischof mit Allen auf der Suche nach einem pastoralen Zukunftsweg, der zuallererst ein geistlicher Weg sein soll und alle Menschen im Erzbistum Köln in eine vertiefte Beziehung zu Jesus Christus als dem Herrn seiner Kirche führen will. Er sendet die Kirche in die je konkrete Welt und an dieser Sendung sollen auch die Pfarrgemeinderäte teilhaben, in dem sie sich dafür einsetzten, dass die Kirche in den Pfarreien und Seelsorgebereichen eine Kirche wird.

Eine Kirche

  • in der alle Getauften zusammen mit den Priestern, Diakonen und Hauptberuflichen in der Kirche ihre Gaben einbringen und gemeinsam Verantwortung übernehmen;
  • in der Klerus, Ordensleute und Laien sich einander in wertschätzender Weise als Schwestern und Brüder anerkennen;
  • die auf allen Ebenen aus dem Wort Gottes lebt und eine in der Hl. Schrift begründete Spiritualität pflegt;
  • die unterhalb der großen Pfarreien oder Seelsorgebereiche in überschaubaren Gemeinden und Sozialformen lebt, und in denen dafür Sorge getragen wird, dass alle Menschen willkommen sind;
  • in der die in Jesu Christi Namen versammelte Gemeinde authentisch das Leben der Menschen am Ort teilt und hier ihre Sendung miteinander lebt;
  • in der Gottesdienste und Liturgien gefeiert werden, die Gott die Ehre geben, das persönliche geistliche Leben nähren und helfen, im Alltag authentisch als Zeuginnen und Zeugen Jesu Christi zu leben;

Heute wie gestern gilt, diese Vision von Kirche gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen: mit dem Seelsorgeteam, mit den anderen Gremien auf Seelsorgebereichs­ebene und mit den Menschen in den Pfarrgemeinden.

In den letzten vier Jahren ist in vielen Pfarrgemeinderäten deutlich geworden, dass die Aufgaben und die Arbeit in diesem Gremium nicht mehr dieselben sind, wie in den vielen Jahren zuvor. Der Pfarrgemeinderat auf Seelsorgebereichsebene ist zu allererst ein konzeptionelles, koordinierendes und vernetzendes Gremien geworden, dass sich nicht mehr etwa mit jedem Pfarrfest an jedem Kirchort beschäftigen kann. Er wird, um im Bild zu bleiben, eher dafür sorgen, dass es ein gemeinsames Fest für den ganzen Seelsorgebereich gibt, d.h. für den ganzen Seelsorgebereich denken.

Die Erfahrung der letzten Jahre lehrt, manch eine/r wird sich anlässlich der PGR – Wahl aus der aktiven Arbeit verabschieden und nicht mehr für den „neuen“ PGR kandidieren. Andere werden sich immer noch schwer tun, sich auf das große Gebilde einzulassen, das sich mancherorts immer noch nicht richtig greifen und konkretisieren lässt, und sich ebenfalls nicht zu einer Kandidatur bewegen lassen. Oder sie sehen, dass ein solches Arbeiten im Pfarrgemeinderat, Ihnen nicht entspricht. Alles dies gilt es fair und wertschätzend zu akzeptieren und auszuhalten.


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Ideen und Anregungen 3 - Kandidatensuche



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Postkartenmotiv Hammer und Meißel