Wie wird der Gemeindeausschuss für eine Personalgemeinde gebildet?

 

Wenn sich eine Personalgemeinde für einen Gemeindeausschuss entscheidet, sind analog zu territorialen Gemeindeausschüssen verschiedene weitere Wege denkbar, wie dieser zustande kommt.

Zunächst ist zu klären, wie eine Personalgemeinde zu Kandidaten kommt. Dies werden Personen sein, die sich dieser Personalgemeinde besonders verbunden fühlen und deren Anliegen gerne auf Ebene der Pfarrei einbringen möchten.

Interessierte für eine Kandidatur können sich beispielsweise in eine Liste eintragen, werden gezielt angesprochen oder können von anderen vorgeschlagen werden. Es ist auch denkbar, bei einer Gemeindeversammlung, zu der all diejenigen eingeladen werden, die sich dieser Personalgemeinde verbunden führen, miteinander zu schauen, wer sich für solch eine Aufgabe findet beziehungsweise wen man hierfür vorschlägt.

Um die Kandidatinnen und Kandidaten mit Rückenwind zu versehen und mit einem Mandat auszustatten ist es sinnvoll, eine Form der Wahl beziehungsweise Bestätigung durchzuführen. Auch hier sind verschiedene Wege denkbar, beispielsweise per Akklamation oder per geheimer Wahl. Analog zu den Wahlen in Territorialgemeinden beziehungsweise dem Zustandekommen von Sachausschüssen ist es auch denkbar, Kandidatinnen und Kandidaten zu berufen.

Die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten sowie der zu Wählenden ist frei wählbar. Die Vernetzung in den Pfarreirat hinein wird auch hier durch ein Mitglied des Pfarreirates gewährleistet.

Die beschriebene Offenheit des Verfahrens kann und soll dazu führen zu klären, welcher Weg in der jeweiligen Personalgemeinde als geeignet und gangbar eingeschätzt wird. Dies kann bedeuten, dass unterschiedliche Personalgemeinden in einer Pfarrei zu unterschiedlichen Wegen der Kandidatensuche und- wahl kommen.