Was bedeutet paritätisches Wahlverfahren?

 

Mit paritätischem Wahlverfahren ist im Kontext der Pfarreiratswahlen gemeint, dass aus jedem Wahlbezirk gleich viele Pfarreiratsmitglieder in dieses Gremium gewählt werden.

Beispiel:

Drei annähernd gleichgroße Wahlbezirke (entsprechend den ehemals selbstständigen Pfarrgemeinden) erhalten die gleiche Anzahl von Sitzen im Pfarreirat, bei zwölf zu wählenden Mitgliedern wären das je vier Personen.

Wahlbezirk A (3.500 Katholiken) - vier Sitze

Wahlbezirk B (4.200 Katholiken) - vier Sitze

Wahlbezirk C (3.850 Katholiken  - vier Sitze

 

Der Wahlzettel hat drei Spalten, in denen die Kandidaten der jeweiligen Wahlbezirke in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Jeder Wahlberechtigte kann allen Kandidaten  seine Stimmen geben, unabhängig von Wahlbezirken.

Gewählt sind aus jeder Spalte die vier Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten.